Ihre beruflichen Erfahrungen und fachlichen sowie überfachlichen Kompetenzen sollten übersichtlich dargestellt sein – ergänzt durch die Angabe von Softskills, Hobbys und Interessen, die eine persönliche Note verleihen. Nicht ohne Grund wird der Lebenslauf in der Regel von Personalern als erstes gelesen.

So bedeutend sind Bewerbungsfotos für Ihren Bewerbungsprozess

Rein rechtlich betrachtet ist ein Bewerbungsfoto in Deutschland keine Pflicht und ist in anderen Ländern aus Gründen des Gleichbehandlungsgesetzes sogar zum Teil verboten. Im europäischen Raum und insbesondere in Deutschland ist die Verwendung eines Bewerbungsfotos jedoch nach wie vor üblich und daher auch empfehlenswert. Studien belegen sogar, dass Fotos die Entscheidung eines Personalers häufig unterbewusst beeinflussen. Dabei geht es weniger um Attribute wie Attraktivität, sondern primär um Sympathie, Kompetenz und Professionalität. Zwar darf sich ein Unternehmen rechtlich gesehen nicht gegen einen Bewerber entscheiden, weil seine Bewerbung kein Foto enthält, allerdings sind die Beweggründe einer Absage häufig zu wenig transparent, um vom Bewerber nachvollzogen zu werden.

Bewerbungsfoto

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte ein Bewerbungsfoto einreichen

Hier lautet die oberste Prämisse: Professionell und aktuell sollte es sein! Ein Bewerbungsfoto hat nur dann einen positiven Effekt, wenn Sie dieses gezielt zu diesem Zweck anfertigen lassen. Häufig mangelt es an Zeit einen Termin bei einem professionellen Fotografen zu vereinbaren, um diesen meist lästigen Aspekt eines Bewerbungsverfahrens zu erfüllen. Doch glauben Sie mir: es lohnt sich! Der erste Eindruck zählt viel und sollte daher nicht verspielt werden. Bewerbungsfotos im Querformat vermitteln einen professionellen Eindruck und sind momentan „modern“. Wichtig ist: eine grade Körperhaltung und ein möglichst schlichter Hintergrund, so dass Sie als Person souverän und kompetent wirken und davon nichts ablenken kann.

Verzichten Sie auf verschränkte Arme und bekennen Sie Farbe!

Gerade bei Managern sind Bewerbungsfotos mit verschränkten Armen sehr beliebt. Aus meiner Sicht reicht es, sich bis unter die Schulter ablichten zu lassen. So rückt Ihr Gesicht in den Vordergrund und Sie vermeiden eine abweisende Körpersprache. Ganz wichtig: in Farbe sollte es sein! Studien zufolge bleiben Farbfotos länger im Gedächtnis als schwarz/weiß Exemplare. Je mehr der Leser über Ihre beruflichen Erfahrungen, aber auch über Sie als Mensch erfahren kann, desto besser. Schließlich möchte der Entscheider bereits eine möglichst konkrete Vorstellung davon bekommen welche Persönlichkeit gegebenenfalls neues Unternehmensmitglied wird.

Qualität kann im Hinblick auf ein Foto immer zweierlei bedeuten

Zum einen kommt es auf das Foto rein technisch betrachtet an und zum anderen auf die Qualität des Ausdrucks oder der Bildausgabe. Wenn ein Bewerbungsbild nur 100 KB hat, dann kann das schon nichts Gutes heißen. So lässt es sich entweder nur in Miniaturgröße, etwa in Form einer Briefmarke, ausdrucken oder der Bewerber wird zu einem einzelnen Pixelhaufen und ist kaum erkennbar. Verschwommene Bilder oder pixelige Aufnahmen sollten dringend vermieden werden, ansonsten entsteht schnell der Eindruck, dass entweder an der falschen Stelle gespart wurde oder das Technikverständnis nicht ausreicht, um die Auflösung eines Fotos zu variieren.

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